Belgien WM 2026 Tickets

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Mit einem vergleichsweise kleinen Land und einer enormen Talentdichte hat sich Belgien regelmäßig in den Kreis der am häufigsten verfolgten Teams bei jeder Weltmeisterschaft gespielt. Die aktuelle Identität basiert auf starkem Zusammenspiel, dem mutigen Spielaufbau von hinten und darauf, dass viele Kräfte im gegnerischen Strafraum für Druck sorgen – getragen von einer Generation, die die Red Devils ganz nach vorn im internationalen Fußball gebracht hat.

Auch der Weg bei Weltmeisterschaften erzählt diese Entwicklung: Nach einer lange konkurrenzfähigen, aber nicht immer konstanten Phase im 20. Jahrhundert gelang Belgien der große Sprung mit dem vierten Platz bei Mexiko 1986. Mit der „goldenen Generation“ folgte dann der dritte Platz bei Russland 2018. Mit 13 WM-Teilnahmen hat sich Belgien als Mannschaft etabliert, die weit kommen und selbst Top-Teams Paroli bieten kann.

Diese Geschichte tragen Namen wie Jan Ceulemans, Enzo Scifo oder Vincent Kompany. Dazu kommen frische Stars wie Kevin De Bruyne, das kreative Zentrum des Teams, oder Romelu Lukaku, einer der großen Goalgetter seiner Generation. Auch wenn Eden Hazard nicht mehr mitwirkt, sorgt die Nachfolge aus großen europäischen Ligen dafür, dass Belgien als gefährlicher Gegner weiterhin im Rennen bleibt – mitten im Umbruch, aber mit klaren Ambitionen.

Mit Blick auf 2026 sehen Analysten Belgien als ernsten Kandidaten, die Gruppe anzuführen, auch wenn es nicht mehr zu den absoluten Top-Favoriten gezählt wird. Die Auslosung hat Belgien in den Gruppe G geführt. Dort wartet der Kampf um Punkte in Spielorten der USA und Kanadas gegen Teams aus drei unterschiedlichen Konföderationen. Das sind die Gegner:

  • Ägypten, eine afrikanische Auswahl mit Erfahrung und Offensiv-Potenzial – in einem offenen Spiel durchaus auf Augenhöhe.
  • Iran, ein taktisch extrem gut organisiertes Team, schwer aus dem Konzept zu bringen. Meist wächst es in engen Partien mit wenigen Torchancen.
  • Neuseeland, der Vertreter Ozeaniens, der mit weniger Druck antritt und unbedingt überraschen will – getragen vom Kollektiv und hoher Intensität.

Das Ziel für Belgien: als Gruppenerster ins Achtelfinale marschieren, die K.o.-Runde mit Sicherheit erreichen und zeigen, dass es nach dem Höhepunkt der goldenen Generation weiterhin genügend Substanz hat, um bei der WM von einer langen Reise zu träumen.